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Selbstverständnis der UAG Grundsatzfragen

Unter „Grundsatzfragen“ verstehen wir zum einen die Entschleierung/Aufdeckung (Defetischisierung) von gesellschaftlichen Oberflächenerscheinungen. Das heißt, wir ringen um ein aufklärerisches Verständnis von Begriffen, das sich von den dominierenden politischen Ansichten und den gängigen Theorien bzw. Lehrmeinungen (politischer und wissenschaftlicher Mainstream) grundlegend unterscheidet: Deren Gebrauch von Begriffen soll die Öffentlichkeit denken lassen, dass es so sein muss wie es ist, dass gesellschaftliche Verhältnisse wie Dinge seien. Während z. B. der Mainstream Geld, Boden, Maschinen als „Kapital“ bezeichnet, zeigen wir, dass sie erst Kapital werden, wenn sie von ihren Eigentümer:innen eingesetzt werden, um die Nichteigentümer:innen für sich unentgeltlich arbeiten zu lassen und sie auszubeuten. Zum anderen und damit verbunden, verstehen wir unter „Grundsatzfragen“ das Aufdecken der Ursachen für gesellschaftliche Zustände, die wir erklären, verändern und überwinden wollen. Diese Ursachen sind gesellschaftliche Widersprüche, die vor allem mit den Eigentumsverhältnissen an Produktionsmitteln verquickt sind und sich dynamisch verändern. Ihre tiefgreifende strukturelle Umgestaltung ist Gegenstand der programmatischen Debatte Der Linken. 

Die UAG „Grundsatzfragen“ erklärt daher Begriffe, die sie in der BAG und in der Partei propagieren will, um dominierendes Denken und herrschende Ideologie zu entlarven und radikal zu bekämpfen. Sie will den Beitrag der BAG zur Programm-Diskussion Der Linken prägen und sich ggf. auch eigenständig in die Programm-Debatte einbringen.

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