Zum Hauptinhalt springen

Selbstverständnis UAG Industriepolitik

Die Industriepolitik der Partei Die Linke ist gerichtet auf eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft, in der alle Akteure solidarisch und ökologisch handeln. Sie ist ein Element von Friedenspolitik. Die Realisierung dieser Anliegen verlangt eine tiefgreifende Umgestaltung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und daher der gesellschaftichen Eigentums,- Produktions-, Macht- und Herrschaftsverhältnisse.

Die Wechselverhältnisse zwischen zentralisierten und dezentralisierten Prozessen sollen so gestaltet werden, dass die Arbeitskräfte, die Verbraucher:innen und die lokale Bevölkerung an den Entscheidungen zur Industrieentwicklung maximal beteiligt und ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Zugleich sollen der Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastungen minimiert werden.

Die UAG Industriepolitik will sich mit den sozialen, ökologischen, ökonomischen, politischen und globalen Problemen befassen. Diese sind das Resultat der heutigen Herrschafts-, Macht- und Eigentumsverhältnisse. Dazu wird sie insbesondere Lieferketten, Konzernstrukturen, Eigentumsverhältnisse sowie Struktur- und Regionalverhältnisse analysieren. Die UAG will eigene Positionen und Konzeptionen für einen Umbau der Industriestrukturen entwickeln und öffentlich diskutieren. Diese sollen sich am Ziel einer solidarischen, auf Kooperation statt Konkurrenz basierenden Industrie orientieren. Dabei wird sie immer die historischen Entwicklungen (und daher nicht zuletzt industrielle Revolutionen) reflektieren.

Zurück zum Kopf der Seite